Wirkungspotenzialanalyse des Programms „Versorgung verbessern - Patienten informieren“ der Bertelsmann Stiftung



Das Kuratorium der Bertelsmann Stiftung hat im Jahr 2012 beschlossen, dass die Programme der Stiftung extern evaluiert werden sollen, um sich auf Basis dieser Ergebnisse informiert über die Programme austauschen und gegebenenfalls Anpassungsbedarfe formulieren zu können. Die Bertelsmann Stiftung nutzt die Analysen, um aus eigenen Erfahrungen und dem Feedback externer Experten zu lernen und so ihre Programmarbeit zu verbessern.

Im Rahmen der als Wirkungspotenzialanalyse angelegten Evaluation wurde untersucht, inwieweit das Programm „Versorgung verbessern - Patienten informieren“ so ausgerichtet ist, dass es positive Wirkungen hinsichtlich seiner Ziele erzeugen kann. Inhaltlich standen vier Aspekte im Vordergrund der Evaluation:

  • Strategische Ausrichtung: Entsprechen Leitbild und Strategie des Programms den Anforderungen (Stiftung, Gesellschaft, Politik)? Findet eine angemessene Reflexion der Strategie statt? Welchen strategischen Fokus sollte das Programm ab 2015 setzen?
  • Ansatz und Konzept: Inwieweit zeigt das Wirkungsmodell ein nachvollziehbares Programmkonzept? Funktioniert die Wirkungslogik in der Praxis? Welche Schlussfolgerungen sind für ein zukünftiges Wirkungsmodell zu ziehen?
  • Ziele und Zielgruppen: Sind die Ziele konsistent aus der Strategie abgeleitet und klar formuliert, messbar bzw. beschreibbar? Sind die Zielgruppen der Strategie entsprechend definiert? Werden die relevanten Zielgruppen adressiert? Welche Zielgruppen sollen mit welchen Themen ab 2015 angesprochen werden?
  • Qualitätssicherung: Inwieweit werden Methoden und Prozesse eingesetzt, die eine effiziente und effektive Umsetzung des Programms ermöglichen? Werden Programmleistungen, Programmwirkungen und Programmvollzug anhand relevanter Indikatoren sowie geeigneter Verfahren dokumentiert und analysiert? Wie findet die Abstimmung und Kooperation innerhalb der Bertelsmann Stiftung statt? Welche Anforderungen lassen sich für die nächste Programmphase ableiten?


Diese Fragen wurden auf Basis einer systematischen Analyse von Programmdokumenten sowie Interviews mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Programms beantwortet. Der Berichtsentwurf wurde von zwei ausgewiesenen Experten im Bereich der Gesundheitsförderung kommentiert. Der gesamte Prozess wurde von zwei Mitgliedern des Kuratoriums der Bertelsmann Stiftung, die als Paten für die Wirkungspotenzialanalyse benannt worden waren, den Programmleitern und dem Leiter des Gremienbüros begleitet. Im Ergebnis konnten so konkrete Handlungsempfehlungen für die Ausgestaltung der nächsten Phase des Programms abgeleitet werden.

Die Wirkungspotenzialanalyse wurde von Dr. Christiane Kerlen und Marcus Capellaro durchgeführt. Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung, Laufzeit: November 2014 bis März 2015

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